Home / Bildung / Startseite Bildung

Startseite Bildung

Tags:  

Das ist neu:

Inklusion, wie sie nicht sein sollte


Denkfehler bei Bildungsreformen

Hattie richtig verstehen


Kompetenzbegriff - zu Unrecht in der Kritik

Siehe dazu "Kompetenzen als Ziele von Bildung und Qualifikation. Bericht der Expertengruppe des Forum Bildung." Stand: Februar 2001. Online-Quelle. Ein Beitrag, der bildungspolitische Grundlagen schafft, herausgegeben von der BLK

Was der Kompetenzbegriff bildungspolitisch leisten kann, zeigt der DQR, der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen, verantwortet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz. 


Inklusion, wie sie nicht sein sollte ...

und Muster eines "Widerspruchs" gegen die Übertragung inklusiven Unterrichts bei fehlenden Voraussetzungen.


Denkfehler bei Bildungsreformen

Es gibt einen einzig richtigen Weg ...

Reformexperimente werden mit engagierten Lehrern durchgeführt. Und sind erfolgreich. Unterricht durch engagierte Lehrer ist meistens erfolgreich. Gleich welches Konzept verwendet wird. Methodenpluralismus von erfolgreichen Lehrern widerlegt die Annahme, dass es einen einzigen richtigen Weg zu guten Ergebnissen gibt. 

Erfolgreich getestete Reformen werden Erfolge in der Praxis

Erfolgreich getestete und deshalb im Experiment überzeugende Konzepte (siehe oben) werden in der Fläche umgesetzt: Sie werden durch „normale“ Lehrkräfte mit allen Restriktionen des Alltags und zumeist auch leicht „modifiziert“ umgesetzt – mit den problematischen Ergebnissen, die wir zum Teil in der Praxis erleben. Das erklärt, warum es erfolgreiche Reformschulen gibt, das Reformkonzept bei der flächendeckenden Verwendung aber versagen kann. Und erklärt den scheinbaren Widerspruch zwischen dem Erfolg von Reformkonzepten und den Ergebnissen etwa der Hattie-Studie.

Es bleibt dabei: Auf die Lehrer kommt es an!

Burkhardt Krems, 30.09.2014

Hattie richtig verstehen und nutzen - eine Einführung von Klaus Zierer 

Die Zusammenfassung der Ergebnisse der Bildungsforschung durch Hattie wird breit diskutiert. Dabei zeigen sich aber zum Teil Missverständnisse, die zu gravierenden Fehleinschätzungen führen und gefährlich werden können, wenn daraus Konsequenzen gezogen werden. 

Eine Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung, verfasst von dem renommierten Bildungsforscher Klaus Zierer, der auch an der Übersetzung der Hattie-Studie mitgearbeitet hat, bietet Hilfestellung bei der Verwertung der Forschungsergebnisse. Sie ist im Internet kostenlos verfügbar.

Zierer, Klaus (2014): Kernbotschaften aus John Hatties Visible Learning. St. Augustin/Berlin (Konrad-Adenauer-Stiftung). Online: http://www.kas.de/wf/doc/kas_38424-544-1-30.pdf?140728131534


Zu dieser Website

Hier finden Sie Materialien und Quellen zu Grundlagen, Schule, Hochschule, Lernen, Beiträge zu Bildungsfragen im Rahmen einer Wirkungsorientierten Stadtpolitik in Köln. Evaluation von Bildungsprozessen siehe besondere Seite, ebenso wie Empirische Ergebnisse der Bildungsforschung: was wirkt?

Das sind die amtlichen Bildungsziele, denen sich auch diese Website verpflichtet fühlt: 

Bildung und Qualifikation zielen auf Entwicklung der Persönlichkeit, Teilhabe an der Gesellschaft und Beschäftigungsfähigkeit. Diese drei Dimensionen sind immer zusammen zu sehen. 

(Bericht der Expertengruppe des Forum Bildung, 2000, S. 3

 

Was wirkt nachweislich?

Aktuell ist vor allem die Aufarbeitung der Bildungsforschung weltweit durch Hattie, die zunehmend in Deutschland beachtet, ausgewertet - und hoffentlich auch verwertet - wird (siehe im Quellenverzeichnis)

Die Problematik "guten" Unterrichts, der nicht "Frontalunterricht" sein darf, wird seit Jahrzehnten diskutiert und empirisch erforscht, mit einem ernüchternden Ergebnis: richtig gemacht, ist Frontalunterricht sehr lernwirksamer Unterricht, vor allem für Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern. So schon die Ergebnisse der umfassenden Bildungsexperimente in den USA mit dem Ergebnis, dass "direkte Instruktion" am erfolgreichsten war im Vergleich zu mehreren "modernen" Konzepten (siehe das Projekt "Follow Through" in den Jahren ab 1967).

Siehe dazu "Frontalunterricht macht klug: Problemorientierter oder offener Unterricht - die ganze moderne Pädagogik stiftet wenig Nutzen. Am besten ist noch immer moderner Frontalunterricht, fanden Forscher heraus". Beitrag von Inge Kloepfer in der FAZ vom 15.12.2012: http://www.faz.net/-gql-7535q

Themen / Seiten:

Schlechter lesbare Texte ergeben bessere Lernergebnisse?

Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen verschiedene Studien, in denen Texte mit unterschiedlich leicht lesbaren Schriftarten verwendet wurden. Die Theorie, nach der die "Entlastung" durch möglichst leicht lesbare Präsentation der Texte zu besseren Lernergebnissen führt, leuchtet zwar ein, wird aber durch die empirischen Ergebnisse widerlegt. Einzelheiten siehe: 



    Post a comment

    Your Name or E-mail ID (mandatory)

    Note: Your comment will be published after approval of the owner.




     RSS of this page

    Written by:   Version:   Edited By:   Modified

    Verantwortlich für die Beiträge sind die jeweiligen Verfasser.
    Kommentare und Veränderungen / Ergänzung von Beiträgen nur durch angemeldete Nutzer.
    Bitte helfen Sie mit, dass es eine weiterführende Diskussion ist: kritisch aber konstruktiv und fair! 

    Impressum